Autorenwebsite Gerhard Kemme

Aus einem Wust von Gedanken, wurde eine Schublade voller Zettel, die man als Fragmente von entstehenden Geschichten hätte identifizieren können, welche sich dann zu einem Manuskript entwickelten und jetzt begann die Arbeit: Lektorierungen, Editierungen, Kritiken, Änderungen - bis fünfundreissig Geschichten ihr Okay von Kommentatoren und dem Autor hatten. Ein neues Buchprojekt war geboren und trug den Titel: "Eine abgedrehte Schiebung am Rande der Galaxie" Der Leser sollte in die Lage versetzt werden, Reisen in ganz andere Geschichten-Welten anzutreten, meistens in Science-Fiction-Welten, aber teilweise auch zu anekdotenartigen Erlebnissen, die trotzdem anmuten, als ob es Welten vom anderen  Sternensystem wären.

Am besten zwei Handys an den Ohren vor dem Computer sitzen und makeln, verhandeln, konferieren - und immer wieder: "Wo bist du?" - "Jetzt sehe ich Dich!". Wer fragt nach der Funktion - funktioniert doch - das reicht. Wer auf Gewerbelehramt in Elektrotechnik studiert hat, dem reicht der Verzicht auf das Erklären technischer und physikalischer Funktionen eben nicht. Nun gut, soll er das einmal erklären und dann ist gut - nur dies ist der Irrtum. Wer die Fachliteratur studiert oder solche Entwicklungen über Jahrzehnte verfolgt hat wie der Autor des Buches, wird keine überzeugende Antwort finden, wie denn die Erzeugung und die Übertragung Elektromagnetischer Wellen funktioniert. Wobei es nicht um die Handhabung solcher Phänomene der Signalübertragung geht, sondern um die Erklärung. Wenn diagnostiziert worden ist, dass etwas sein soll, aber öffentlich nicht vorhanden ist, dann ist der Gedanke nicht abwegig, dass man selber die Arbeit machen sollte. Ein Forschungsprojekt von der Theorie bis zu den bestätigenden Versuchen war entstanden und momentan sind die Theorieansätze in diesem Buch notiert worden.

Mi

10

Feb

2010

Startblog

Der alte philosophische Ausspruch "panta rhei", der das Leben als etwas Fließendes wie strömendes Wasser beschreibt, wäre vielleicht eine treffende Kennzeichnung der eigenen Buchproduktion. Ein Buch der Technik und der Forschung findet keinen Abschluss, so geht es nach der Veröffentlichung von Theorieskizzen in dem Buch "Von Antenne zu Antenne" weiter, denn der Weg, welcher theoretisch gewählt und dann beschritten worden ist, sollte zu einem Ziel führen und ein solches Ziel wird in der Forschung als Bestätigung im Experiment bezeichnet. So ist Neues in der Vorbereitung, in welcher dann auch die Resultate entsprechender Versuche gezeigt werden. Zentral ist hierbei, ob ein Hochspannungssignal schneller als ein Niederspannungssignal ist. Mit flinken Worten und so mal eben wird der Kundige in der Elektrotechnik sagen, dass Spannungsimpulse sich in einem Kupferleiter immer gleichschnell, und zwar mit etwa zwei Drittel der Lichtgeschwindigkeit übertragen. Probieren geht über Studieren, somit soll dies per Versuch geklärt werden. Bei dem Versuchsaufbau wird nicht die Zeit der Übertragung der Spannungssignale gemessen - viel zu kurz - sondern es ist der Weg des Vergleichens gewählt worden, d.h. es wird geprüft, welches Signal durch ein Kupferkabel von ca. 20 km Länge eher ankommt.

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Mi

10

Feb

2010

Bella and Bellaball

Wie sagt man es in Englisch - ein Versuch

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So

10

Jan

2010

Essay über das Essay

Wenn ein Essay - welches übersetzt - ein Versuch sein soll, einen Text in knapper anspruchsvoller Form zu einem künstlerischen oder wissenschaftlichen Thema zu formulieren, dann sollte auf eine zu breite Darstellung definierender und lexikographischer Elemente zu Gunsten von eigenen Überlegungen verzichtet werden. Das Essay gruppiert sich als literarische Zweckform in die Nähe der wissenschaftlichen Abhandlung, des Traktates oder dem Feuilleton ein. Es unterscheidet sich jedoch durch sein höheres Maß an Subjektivität, thematischer Vielfalt und Freiheit in der Wahl seiner stilistischen und formalen Mittel. Der Autor will neue Perspektiven eröffnen und Denkanstöße geben. So sind die Gedanken im Essay zwar klar in Gedankenführung und Argumentation, doch dies eher in lockerer assoziativer Anordnung, die auch Abschweifungen oder Perspektivenwechsel zuläßt. Da es sich aber um eine literarische Gattung handelt, die beim Leser ein – ja, darf man das heute noch so sagen – Bildungserlebnis hinterläßt, sollte das Essay stilistisch niveauvoll und ausgereift sein. Fachausdrücke und elegante Formulierungen tragen somit zur Qualität des Textes bei. Interessant wird es durch pointierte Thesen und Fragestellungen. In diesem Sinne soll zuerst einmal etwas provozierend die Ideologieträchtigkeit jeder solchen Darstellung behauptet werden. Immer ist es Weltanschauung, die von der umgebenden Gruppe oder der Nation oder Religion geprägt wird. Allerdings kann es hier zum Widerspruch kommen, wenn die Anhänger eines Gedankensystems es ablehnen, ihre Lehre als Ideologie bezeichnen zu lassen. Bereits bei diesem Thema kommt man zur Zerrissenheit in den Wertvorstellungen der vom Autor überblickten Welt. Wer über Ideologie reflektiert, kann über Interessen nicht schweigen. Doch hier kommen die eigentlichen Zeitprobleme hervor, was ist denn überhaupt noch offen formulierbar? Der Schreiber eines Essays wird selten Lob ernten - es sei denn - er schreibt für seine geschlossene Anhängerschaft. Schon entsteht die Frage nach dem Warum des Schreibens eines solchen Essays. Geht es hier um Bildung, die das intellektuelle Niveau der engeren Region oder sogar der Weltbevölkerung soweit heben soll, daß über Organisation, Produktion und Konsum mehr Wohlstand erzeugt wird? Meist wird eher eine Situation der Konkurrenz wahrgenommen, aus der heraus man der eigenen Seite einen Wissensvorsprung oder einen Sieg in den Medien verschaffen will. Für mich stellt es eine Möglichkeit dar, die Brücke zwischen isoliertem Individuum und Massengesellschaft zu schlagen. Der Mensch als Individuum in egoistischer Spaßgesellschaft wird als nur begrenzt lebensfähig wahrgenommen. Wer dem engen Leben mit kleinem Horizont zustimmt, willigt bereits ein, daß andere informelle oder auch institutionelle Mächte über ihn herrschen. So ist es vornehme Aufgabe schriftstellerischer Tätigkeit, Themen für die Gesamtheit der Spezies zu erörtern.

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So

10

Jan

2010

Kurzgeschichte No. 5

Trash/Satire: Kaleidoskop des Lebens

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Fr

08

Jan

2010

Kurzgeschichte No. 2

Mobbing GmbH

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Di

05

Jan

2010

Kurzgeschichte No. 1

Commander Ajax von Arnheim

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Di

05

Jan

2010

Jahresarbeit

Buchmesse

Dieses Erzählen beginnt mit der Auswahl einer Taktik oder dem Verzicht auf eine Taktik, im Klartext geht es um die Frage, ob man Texte und Inhalte, die man später in Büchern, eBooks oder sonstigen Medien publizieren möchte, zuvor öffentlich debattieren sollte. Erzählungen von Franz Kafka wurden erst posthum - "Aus dem Nachlaß" - veröffentlicht und andere Autoren verwendeten ein Pseudonym und das Werk wurde wie aus dem heiteren Himmel plötzlich auf einer Buchmesse vorgestellt. Das liegt mir irgendwie nicht, alles was gedacht wird, sollte zumindest prinzipiell anderen zur Verfügung stehen. An die Sitte einer Schule kann ich mich noch erinnern, dort wurde darum gebeten, jeden Unterrichtsentwurf und jedes Arbeitsblatt, auch wenn noch nicht perfekt wirkend, in die Ordner des Lehrerzimmers abzulegen. Insofern läuft hier Workshop und die Geschichten der nächsten Anthologie entwickeln sich und laden zu Kommentaren und Anregungen ein. Erstmal soll eine literarische Qualität geschaffen werden und hierzu wird der Dialog mit Gleichgesinnten benötigt, was den späteren Feinschliff durch ein professionelles Lektorat nicht ausschließt. Langer Rede, kurzer Sinn, es wird in dieses Schreibblog - hört sich schlimm an - demnächst immer die eine oder andere neue Geschichte im status nascendi geben. 

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